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Winterreifen

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Es lässt sich nicht leugnen, dass im Winter die Wetterbedingungen in einigen europäischen Ländern weniger hart sind als in anderen. Dies so zu deuten, dass speziell für niedrige Temperaturen entwickelte Reifen keinen Vorteil darstellen, wüürde bedeuten, die ungeheuer großen Fortschritte zu ignorieren, die in den letzten Jahren in den Bereichen Gummimischungen und Reifenprofile erzielt wurden.

Warum also Winterreifen?

Stellen wir erst einmal klar, was wir mit "Winterreifen" meinen. Oft werden "Winterreifen" mit "Schneereifen" gleichgesetzt. Das ist jedoch falsch. Es gibt spezielle Schneereifen, die in Skandinavien und alpinen Gegenden weit verbreitet sind. Die Art von Reifen, die im Allgemeinen eingesetzt wird, um den Bedingungen zentraleuropäischer Winter gerecht zu werden, muss auch unter nassen Bedingungen, auf Eis und unter trockenkalten Bedingungen gute Leistungen bringen. Aus diesem Grund zieht es die Reifenindustrie heutzutage vor, von "Kaltwetterreifen" zu sprechen.

Der nächste und vielleicht bedeutendste zu erklärende Sachverhalt ist, dass die für Reifen verwendete Gummimischung bei verschiedenen Temperaturen unterschiedliche Eigenschaften hat. Die Gummimischung, die für normale Sommerreifen verwendet wird, die auf Neufahrzeuge aufgezogen werden, wurde so entwickelt, dass sie bei einer Außentemperatur zwischen 10 °C und 20 °C die beste Leistung erzielt.

Fällt die Außentemperatur jedoch unter 7 °C, härten und erstarren die Moleküle des Gummiprofils dieser Standardreifen zunehmend. Dies bedeutet, dass sich der Reifen weniger der Straßenoberfläche anpassen kann, wodurch wiederum die Bodenhaftung abnimmt.

Die für Winterreifen verwendeten Mischungen beinhalten sowohl einen höheren Kautschuk- als auch Silica-Anteil. Dadurch wird der Härtungseffekt bei niedrigen Temperaturen minimiert. Der Reifen kann sich der Straßenoberfläche anpassen und es kommt zu einer besseren Bodenhaftung.

In Kombination mit speziellen Winterprofilmustern, wie z. B. unter zunehmender Verwendung von Feinprofilierungen für zusätzliche Bodenhaftung unter Eisbedingungen, kann der Leistungsunterschied beträchtlich sein. Pirelli z. B. schätzt, dass der Bremsweg mit Kaltwetterreifen bei Temperaturen unter 7 °C auf nassen Oberflächen um 10 % und auf Schnee um 20 % kürzer ist als bei traditionellen Reifen – denken Sie einmal darüber nach, was das diesen Winter für Ihren Schadenfreiheitsrabatt bedeuten könnte.

Aber geht dieser Vorteil nicht verloren, sobald es draußen wärmer wird? Zu einem gewissen Grad schon. Trotzdem zeigen Untersuchungsergebnisse, dass die Leistungslücke zwischen Sommer- und Winterreifen bei warmen Temperaturen relativ gering ist, wenn man sie mit den immensen Sicherheitsvorteilen, die man im Winter erzielt, vergleicht. Prinzipiell ist es natürlich am besten, wenn Sie im April wieder auf Sommerreifen wechseln. Wenn Ihnen das aber zu viel Aufwand ist und es Ihnen nichts ausmacht, wenn Ihre Reifen etwas lauter sind, dann ist es absolut kein Problem, wenn Sie Ihre Winterreifen das ganze Jahr über verwenden.

Sicher können Sie argumentieren, dass es in manchen Jahren nur an wenigen Tagen kalt ist. Wenn Sie bedenken, dass zu solchen Gelegenheiten der Verkehr unter Bedingungen zum Stillstand kommt, die Autofahrer in anderen europäischen Ländern nicht im Entferntesten vor Probleme stellen, dann bekommen Sie langsam eine Vorstellung davon, welche Vorteile und zusätzliche Sicherheit Winterreifen bieten können/

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